Durchführung gesichert!
Die Anreise führt durch die grünen, feuchten Berge von Himachal Pradesh entlang des Sutlej, eines der vier Flüsse, die am heiligen Berg Kailash entspringen. Dann folgen die Bergwüsten des oberen Kinnaur und von Spiti.
Spiti, das „verborgene Königreich“ gehört ethnisch und kulturell zu Tibet. Vor 1000 Jahren in der zweiten Ausbreitung des Buddhismus war der Westhimalaya das kulturelle Zentrum Tibets. Unter der Schirmherrschaft der Könige des benachbarten Guge wurden von dem berühmten Mönch und Übersetzer Rinchen Zangpo im 11. Jhdt. 108 heilige Gebäude errichtet und von Künstlern aus Indien, Kachmir und von der Seidenstraße ausgeschmückt. Die kunsthistorisch wertvollsten Tempel befinden sich in Tholing (Guge), Tabo und Lhalun (Spiti), Nako (Kinnaur) und Alchi (Ladakh). Die große kunstgeschichtliche Bedeutung der Gemälde und Plastiken liegt darin, dass sie die einzigen Überreste einer indisch-kaschmirischen buddhistischen Kunst aus dem 11. Jhdt. darstellen, die Tucci als Guge-Stil bezeichnet. In Indien wurde von den islamischen Bilderstürmern ja alles zerstört (siehe Bilderalbum Tabo und Lhalun 2011)
Zusätzlich erwarten Sie außergewöhnliche Landschaften. Spiti ist ein wahres Landschaftswunder. Die ungewöhnliche Höhe und der Mangel an Niederschlägen haben eine Bergwüste mit faszinierenden Formationen geschaffen. Erst durch die von Menschenhand geschaffenen grünen, mit Schmelzwasser bewässerten Felder für Gerste, Erbsen, Buchweizen und Kartoffeln erhält die Bergwüste ihre Schönheit. Rudyard Kipling hat Spiti als ein Gebiet bezeichnet, „in dem die Götter leben, denn Menschen haben hier wohl kaum Platz“ (siehe Bilderalbum Spiti 2011).
Prof. Först, ein profunder Kenner tibetischer Kultur und Autor mehrerer Bücher zu diesem Thema (Reiseführer „Tibet“, „Tibet – Mythos und Wirklichkeit“ mit einem Vorwort des Dalai Lama, „Tibet – Feste und Zeremonien“) wird diese Reise leiten. Er durfte die erste Gruppe ausländischer Touristen bereits 1992 (ein Jahr vor der Öffnung!!) durch Spiti führen. Schon 1994 hat er in „Verbotene Königreiche im Himalaya. Guge – Spiti – Mustang“ erstmals darüber geschrieben.
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