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Verborgene Schätze in Tibet mit Wanguo-Fest

Jubiläum: 50. Tibetreise von Prof. Först

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Termin: 21.08. - 08.09.2009
Reiseleitung: Prof. Hans Först
Pauschalpreis: ab 3690 € (-30 € Bonus bei Online-Anmeldung!)

Eine Sonderreise für diejenigen, die an tibetischer Kunst und Kultur besonders interessiert sind und kulturhistorische Höhepunkte erleben wollen, die – nach unserem Wissen – in dieser Fülle in keinem anderen Reiseprogramm enthalten sind.

Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten Zentraltibets, wie Trandruk, Samye, Lhasa (Potala, Ramoche, Jokhang, Parkhor, Drepung, Nechung, Sera), Gyantse, Shalu und Shigatse, werden das Sakyakloster Gongkar-Chöde (15.Jhdt.) und Phabongka, eine Anlage, die besonders vom 7.- 9. Jhdt. von großer religiöser Bedeutung war, besichtigt.

Die kunsthistorischen Höhepunkte und ihre „verborgenen Schätze“:

Kachu: Tibets einziger noch bestehender Tempel aus der Zeit der Yarlung- Dynastie, 7.- 9. Jhdt. Kachus größter Schatz sind 13 bemalte Lehmstatuen, die von Künstlern der Seidenstraße geschaffen wurden. Tibets älteste und am besten erhaltene Skulpturen.

Dranang: Hier befinden sich Tibets einzige, noch existierende Gemälde aus der Zeit der zweiten Ausbreitung des Buddhismus im 11. Jhdt.

Mindroling: Zentraltibets größtes Nyingmapa-Kloster mit 21 etwa 1 m hohen, vergoldeten Kupferstatuen, die von Newari-Künstlern aus Nepal um das Jahr 1500 hergestellt wurden (siehe Ausstellungskatalog der Kulturstiftung Ruhr Essen „Klöster öffnen ihre Schatzkammern“).

Yemar: An der Chumbiroute (Gyantse - Sikkim) gelegen, beherbergt Yemar heute die einzigen Statuen in Tibet im Stile der ostindischen Pala, mit starken zentralasiatischen Einflüssen von der Seidenstraße aus dem 11. Jhdt.

Jonang Phuntsoling: Im Tal des Tsanpo gelegen, war es das Zentrum der Jonangpa-Schule, die im 13. Jh. gegründet wurde. Oberhalb des Klosters liegt der 20m hohe Jonang-Kumbum, einer der wenigen begehbaren Stupas, die die Kulturrevolution überlebt haben.

Shalu: Shalu aus dem 11. Jhdt. mit noch wunderbar erhaltenen Wandgemälden, welche zu den ältesten und schönsten in Tibet gehören.

Die Teilnahme am „Wanguo-Fest“ im Gebiet von Meldro Gongkar (zweitägiger Ausflug mit Geländewagen!) wird sicher ein weiterer Höhepunkt sein, denn nur bei Festen bekommt man heute noch eine Ahnung vom „alten“ Tibet. Feste sind zu einem wichtigen Ausdruck von Tibets nationaler und kultureller Identität geworden!

Die Reiseleitung für diese einmalige und umfassende Studienreise im „verbotenen Land“ (13 Tage in Tibet!!) hat Prof. Hans Först, einer der besten Kenner des tibetischen Kulturkreises und Autor mehrerer Bücher zu diesem Thema übernommen (bisher erschienen: 1989 „Tibet“ (Verlag Walter), 1994 „Verbotene Königreiche im Himalaya“, 1995 und 2002 Reiseführer „Tibet“, 1997 „Tibet – Mythos und Wirklichkeit“, 2003 „Tibet – Feste und Zeremonien“ alle im Verlag Weishaupt).


Weitere Reisen in diese Region:


Fotos aus Tibet:

Zum Fotoalbum: Losarfest in Osttibet
Losarfest in Osttibet
Fotos © Prof. Hans Först
Zum Fotoalbum: Tibet
Tibet
Fotos © Prof. Hans Först
Zum Fotoalbum: Feste in Zentraltibet
Feste in Zentraltibet
Fotos © Fr. Kovarik und Fr. Dr. Schüssler
Zum Fotoalbum: Nomaden & Schamanenfeste
Nomaden & Schamanenfeste
Fotos © Prof. Hans Först
Zum Fotoalbum: Amdo-Kham-Durchquerung
Amdo-Kham-Durchquerung
Fotos © Prof. Hans Först
Zum Fotoalbum: Amdo-Kham-Durchquerung II
Amdo-Kham-Durchquerung II
Fotos © Prof. Hans Först
Zum Fotoalbum: Der Heilige Berg Kailas und Westtibet
Der Heilige Berg Kailas und Westtibet
Fotos © Mag. H. P. Griesmayer
Zum Fotoalbum: Tibet overland
Tibet overland
Fotos © Prof. Hans Först
Zum Fotoalbum: Tibet
Tibet
Fotos © Prof. Hans Först
Zum Fotoalbum: Westtibet 2008 I
Westtibet 2008 I
Fotos © Prof. Hans Först
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Westtibet 2008 II
Fotos © Prof. Hans Först

Reiseberichte aus Tibet:


Die nächsten Reisen von Prof. Hans Först

  • Myanmar spezial (mit Arakan & Manao-Fest im Kachin-Staat!)
    Die lange Isolation und der Tourismus auf Sparflamme haben in Burma (jetzt Myanmar), dem „Lieblingsland Buddhas“, eine Welt bewahrt, von der man gemeint hat, dass sie schon längst untergegangen ist. Burma ist so faszinierend, so ursprünglich, interessant und bunt wie wahrscheinlich kein anderes Land in Asien. Hier hat sich in vieler Hinsicht, das „alte Asien“ weitgehend erhalten.
  • Neujahrsfest der Dong, Miao und Tibeter (Aba!) in SW-China
    Der Übergang vom alten zum neuen Jahr ist überall auf der Welt eine kritische Zeit. Seit uralten Zeiten wurden dabei unheilvolle Mächte ausgetrieben, die Gottheiten verehrt und um gute Ernten und Glück im neuen Jahr gebeten.
  • 10x Weltkulturerbe in China
    Ziel des internationalen Übereinkommens, das die UNESCO 1972 beschlossen hat, ist es, das Kultur- und Naturerbe der Welt zu schützen.
  • Kulturreise Westtibet (ohne Kailashumrundung)
    Die außergewöhnlich symmetrische Form des Kailash und seine Lage im Zentrum der Quell-gebiete von Indus, Sutlej, Karnali und Brahmaputra haben dazu beigetragen, dass der Berg als irdische Manifestation der Weltenachse gilt, des mythischen Berges Meru.
  • Feste in Zentraltibet
    Wiederholung der „Reise der Superlative 2007“! 2008 musste die Reise aus politischen Gründen abgesagt werden. Diese Reise ist für Teilnehmer gedacht, die besonders an tibetischer Kultur interessiert sind - auch für „Wiederholungstäter“ - die Neues kennen lernen und ihre Eindrücke vertiefen möchten.