Joe Far Tours Reisen
Kuba
| Termin: | 20.11. - 01.12.2008 |
| Reiseleitung: | Clothilde Sánchez Medina |
| Pauschalpreis: | 2330 € (-30 € Bonus bei Online-Anmeldung!) |

Kuba ist, mit 1250km Länge, nicht nur die größte der Antilleninseln, sie ist auch nicht nur die landschaftlich abwechslungsreichste, Kuba steht für eine Menge Klischees.
Denn - wer denkt dabei nicht an heiße Rhythmen, karibische Drinks, dicke Havannas und schöne Mädchen. Kuba hat von allem etwas zu bieten. Etwa ein Viertel des Landes ist gebirgig, mit bis zu 2000m hohen Gipfeln, sanfte Hügel, malerische Flussläufe und Täler, Kaffee- und Tabakplantagen, fast endlos erscheinende Zuckerrohrfelder, dichte Wälder und Palmenhaine wechseln in bunter Folge. An den Küsten findet man tropische Traumstrände. In den Städten hat sich vieles aus der Kolonialzeit erhalten – Havanna beherbergt die größte spanische Altstadt der Neuen Welt. Gleichzeitig ist Kuba die Heimat von Rumba, Son, Mambo und Cha Cha Cha und man sagt fast jeder Kubaner ist auch ein Musiker oder Sänger. Lebensfreude, Improvisationstalent und eben die Musik hat ihnen geholfen auch die Schattenseiten ihres Alltags zu meistern.
Diese Reise versucht, jenseits sämtlicher Klischees, alle Facetten der Insel einzufangen. Die abwechslungsreiche Landschaft, die alten kolonialen Gebäude und Straßen Havannas, Trinidads, Camagüeys, Bayamos und Santiagos sind ebenso Inhalt dieser 12 Tage, wie Zigarren, Kaffee Rum und Hemingway. Die Musik der Insel und ihre Menschen aber stehen im Mittelpunkt unserer Reise.
Kubas Musik ist wieder modern – die Musik des Son wurde durch den „Buena Vista Social Club“ wiederentdeckt, der Salsa ist niemals in Vergessenheit geraten und der kubanische Jazz ist wieder am Vormarsch. 1930 hatte die kubanische Musik mit dem Rumba ihren ersten Siegeszug nach Europa und Amerika angetreten. Damals nahmen amerikanische Bands, den Rhythmus als „Latin Jazz“ in ihr Repertoire auf und gaben, gemeinsam mit kubanischen Sones, Gastspiele in Havanna. Zu einer tatsächlichen „Verschmelzung“ kam es aber erst 13 Jahre später durch Mario Bauza, dessen Einfluss kubanische Musiker wie Bebo Valdes oder Armando Romeu dazu brachte eine eigene Richtung innerhalb dieses Musikgenres zu begründen, den „Latin Jazz“. So hat der Jazz nach Kuba gefunden - und heute spielen in den kubanischen Jazzclubs, wie im „La Zorra y El Cuervo“ wieder kubanische Jazzbands, wie z.B. die „Irakere“ mit ihrem Trompeter Julio Padron. Kuba, vor allem Havanna, ist voll von Musikern, Sängern und Tänzern - ein Zentrum für karibische Musik und Tanz. Musik ist ein fixer Bestandteil kubanischen Lebens – „unsere Musik ist nichts anderes als der Ausdruck unserer Art zu lieben, zu hassen, zu fühlen, die alltägliche Existenz zu leben, ohne Schutz zu sein, voll von Sonne, Wind und Meer, einem Horizont und einem weiten Himmel, herrlich blau, der uns einhüllt mit unserer wahrhaftigsten Hoffnung der Karibik“ - wie Domingo Alvarez es formuliert hat.
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