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Reisetipp!Mongolei - Amdo - Tibet - Nepal: auf den Spuren mongolischer Pilger

mit Fest in Wudangzhao und Sakya und Fahrt mit der Qinghai-Tibet-Eisenbahn

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Termin: 29.08. - 18.09.2008
Reiseleitung: Prof. Hans Först
Pauschalpreis: ab 3640 € (-30 € Bonus bei Online-Anmeldung!)

Reisetipp: Mongolei - Amdo - Tibet - Nepal: auf den Spuren mongolischer Pilger

Die Verbindung zwischen Tibetern und Mongolen war lang andauernd und sehr eng. Im 13. Jhdt. brachte Sakya Pandita den tibetischen Buddhismus zu den Mongolen. 1254 belehnte Kublai Khan Phagpa, Sakya Panditas Neffen mit den drei Provinzen Tibets.

Altan Khan, Anführer der Tumed-Mongolen, verlieh 1578 Sonam, Abt des Klosters Drepung, den Titel Dalai Lama, und damit begann eine neue Ära in Tibet. Die enge Verbindung mit den Mongolen wurde besonders deutlich, als man 1589 den Urenkel Altan Khans, Yöntän Gyatso als 4. Dalai Lama anerkannte. Zwischen Tibet und der Mongolei entwickelte sich ein starker kultureller Austausch. Mongolische Mönche studierten in Tibet, tibetische Gelehrte wirkten in der Mongolei. Eine besondere Rolle spielten die zwei mächtigen Klöster Kumbum und Labrang in der tibetischen Ostprovinz Amdo. Beide lagen im Grenzbereich des tibetisch-mongolischen Kultur- und Lebensraumes, und beide befanden sich an wichtigen Karawanenstraßen.

Und der 5. Dalai Lama Lobsang Gyatso übernahm 1642 mit Hilfe der Koshot-Mongolen auch die weltliche Herrschaft in Tibet. Damit wurde die theokratische Regierungsform geschaffen, die bis zum Einmarsch der Chinesen dauerte.

Lhasa war also auch für die Mongolen die heiligste Stadt, und viele Buddhisten pilgerten über die Klöster in Amdo nach Zentraltibet.

Ausgangspunkt dieser Sonderreise ist die Innere Mongolei (Nei Mongol), seit 1947 ein Autonomes Gebiet in der VR China. Über die ehemalige NO-Provinz Amdo, heute Ningxia, Gansu und Qinghai fahren Sie in die Autonome Region Tibet. Neben einer Vielzahl von tibetischen Klosteranlagen erleben Sie den Wechsel von der mongolischen Steppe über die Wüste Gobi bis hinauf zum Grasland des tibetischen Hochlandes.

Höhepunkte sollten ein religiöses Fest im Kloster Wudangzhao (Innere Mongolei) und das Klosterfest mit Maskentanz in Sakya sein.

Die Reiseleitung für diese einmalige und umfassende Studienreise von der Mongolei bis Nepal hat Prof. Hans Först, einer der besten Kenner des tibetischen Kulturkreises und Autor mehrerer Bücher zu diesem Thema übernommen (bisher erschienen: 1989 „Tibet“ (Verlag Walter), 1994 „Verbotene Königreiche im Himalaya“, 1995 und 2002 Reiseführer „Tibet“, 1997 „Tibet – Mythos und Wirklichkeit“, 2003 „Tibet – Feste und Zeremonien“ alle im Verlag Weishaupt). Dies wird seine 46. Tibetreise sein.


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Fotos © Prof. Hans Först
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