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Fred Vnoucek

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Reisefreunde!

JOE FAR aktuell führt Sie heute in die Volksrepublik China bzw. nach Tibet, und welche Reiseleiter könnten dafür prädestinierter sein als die in den Regionen erfahrenen, langjährigen JOE FAR Reiseleiter Mag. Hans Peter Griesmayer und Prof. Hans Först?

Reisetipp

Reisetipp der Woche:

Tibet overland (mit Eisenbahn, Klosterfest und Everest BC!)

Fahrt mit der Qinghai-Tibet-Eisenbahn, Klosterfest in Tsurphu, Kloster Rongbuk beim Everest Basecamp

zur Biografie von Prof. Hans Först Termin: 05.06. - 21.06.2011
Reiseleitung: Prof. Hans Först
Pauschalpreis: ab 3.790€
(-30 € Bonus bei Online-Anmeldung!)

Die Faszination, die Tibet ­– das geheimnisvolle Land am „Dach der Welt“– ausstrahlt, hat seit Jahrhunderten Forscher und Abenteurer angezogen.

Diese Reise führt entlang der alten Handelsstraße, die China mit Tibet verband, vom Kloster Kumbum, dem Geburtsort Tsongkapas, über Lhasa, Gyantse, Shigatse, Sakya durch die Himalayahauptkette bis nach Nepal.

Großartige Landschaften, geheimnisvolle Klöster und ein Klosterfest in Tsurphu mit Maskentänzen erwarten Sie. Denn nur bei Zeremonien und Klosterfesten bekommt man heute noch eine Ahnung von der tiefen Gläubigkeit der Menschen und vom alten Tibet, das man noch aus Büchern kennt.

Die Reiseleitung für diese umfassende Studienreise im „verbotenen Land“ (11 Tage in Tibet!) hat Prof. Hans Först, einer der besten Kenner des tibetischen Kulturkreises und Autor mehrerer Bücher zu diesem Thema, übernommen (bisher erschienen: 1989 „Tibet“ (Verlag Walter), 1994 „Verbotene Königreiche im Himalaya“, 1995 und 2002 Reiseführer „Tibet“, 1997 „Tibet – Mythos und Wirklichkeit“, 2003 „Tibet – Feste und Zeremonien“ alle im Verlag Weishaupt). Dies ist die 55. Tibetreise von Prof. Först!

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Reisetipp

Reisetipp der Woche:

Chinas Seidenstraße

von den einstigen Machtzentren des Reiches der Mitte über Amdo in die Wüste Gobi

zur Biografie von Mag. H. P. Griesmayer Termin: 02.05. - 21.05.2011
Reiseleitung: Mag. H. P. Griesmayer
Pauschalpreis: ab 3.550€
(-30 € Bonus bei Online-Anmeldung!)

Im Mittelpunkt der Reise steht Chinas Seidenstraße mit ihren buddhistischen Höhepunkten, den Höhlentempeln von Dunhuang, Maiji, Matisi und Binglinsi sowie den Yunggang Grotten bei Datong.

Die Malereien und Skulpturen dieser Höhlen sind glanzvolle Zeugen des Kulturaustausches entlang der alten Handelsstraße. In der früheren Hauptstadt des Reiches der Mitte, Xian (Chang´An), steht die Terrakotta Armee im Mittelpunkt. Sie bewacht das Grab des Kaisers Qin Shi Huangdi, der die Große Mauer errichten ließ. In der Wüste Gobi werden wir die westlichsten Ausläufer dieses Weltwunders sehen.  Das Hängende Kloster und die Heiligen Berge des Wutai Shan Gebirges sind stimmungsvolle Zeugen des Buddhismus in China. Die Seidenstraße führt dicht am Dach der Welt vorbei und wir unternehmen einen Abstecher zu den tibetischen Klöstern von Kumbum und Labrang in der einstigen tibetischen Ostprovinz Amdo.

 

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Reisetipp

Reisetipp der Woche:

Westtibet mit Kailas (mit oder ohne Umrundung) zum Saga Dawa Fest

zur Biografie von Mag. H. P. Griesmayer Termin: 29.05. - 24.06.2011
Reiseleitung: Mag. H. P. Griesmayer
Pauschalpreis: ab 4.790€
(-30 € Bonus bei Online-Anmeldung!)

Große Tibetreise mit Kailas - Manasarovar See – Guge und den Höhepunkten Zentraltibets

 

Vier Wochen am Dach der Welt! Die Gipfel der höchsten Gebirgskette der Welt begleiten uns während der Fahrt über die Südroute entlang des Tsang Po Tales für mehrere Tage. Die spektakuläre, schillernde Landschaft um den heiligen Berg Kailas und den Manasarovar See lässt uns eindringlich begreifen, warum dieses Gebiet für tibetische Buddhisten und Hindus so sehr mit dem Absoluten und Transzendenten in Verbindung gebracht wird. Den Weltenberg Meru, das kosmische Zentrum der Weltachse will man in dieser unglaublichen Landschaft erkennen. Für Hindus ist der Kailas auch der Thron Shivas und für die Buddhisten soll hier der Sitz der transzendenten Buddhas der fünf Weltrichtungen und Elemente sein. Hindus bringen den Manasarovar See mit dem Urozean aus dem der Schöpfergott Brahma geboren wurde in Verbindung. Wir erleben im Westen Tibets die Lebenskultur der Nomaden. Inmitten wildromantischer Landschaft, in Thöling und Tsaparang besuchen wir die schwer erreichbaren, unvergleichlichen kulturellen Schätze des Königreiches Guge, das über mehrere Jahrhunderte das geistige Kulturzentrum Tibets war. Wüstenhafter Charakter und Salzseen prägen die nur ganz dünn besiedelten Gebiete entlang der Nordroute. In Zentraltibet besuchen wir die wichtigsten Klöster in Shigatse, Sakya, Gyantse und Lhasa. Ob beim Bummel um den Barkhor, vor dem Jokhang oder bei der Umrundung des Kailas, die Innigkeit mit der die Tibeter ihrer Religion anhängen ist allgegenwärtig.

 

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Destinations-Tipp

Destination der Woche:

Tibet

Tibet ist ein ausgedehntes Hochland in Zentralasien und Ziel vieler wunderbarer Reisen von Joe Far Tours in diese Region. Die Bezeichnung Tibet wird heute sowohl für das gesamte tibetische Hochland verwendet, als auch für das Autonome Gebiet Tibet, ein Verwaltungsgebiet der Volksrepublik China.

Das Autonome Gebiet Tibet umfasst etwa die Hälfte des tibetischen Kulturraums und liegt im Süden Tibets. Die nördlichen und östlichen Teile des tibetischen Kulturraums sind Teil der chinesischen Provinzen Qinghai, Sichuan und Yunnan. Im offiziellen chinesischen Sprachgebrauch steht der englische Begriff Tibet (d.h. das chinesische Xizang) immer für das Autonome Gebiet Tibet; allerdings schließt auch der tibetische Begriff bod bzw. bod yul die osttibetischen Regionen Amdo und Kham, also überwiegend außerhalb des Autonomen Gebiets Tibet gelegenen Gebiete, üblicherweise nicht mit ein. Um mitgerechnet zu werden, muss im Tibetischen bod chen (Böchen) = "Groß-Tibet" gebraucht werden.

Die Zugehörigkeit Tibets zur Volksrepublik China ist in der breiten Öffentlichkeit umstritten (siehe dazu: Tibets Status), obwohl es weltweit keinen Staat gibt, der dies auf diplomatischer und politischer Ebene tatsächlich in Frage stellt.

Geographie

Das Hochland von Tibet, das in seinem äußersten Süden einen großen Teil des Himalaya-Gebirges umfasst und sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 4500 Metern erstreckt, wird häufig als Dach der Welt bezeichnet und gilt als die höchstgelegene Region der Welt.

Das Hochplateau Tibets ist wüstenhaft, der trockenste Teil ist der westliche Bereich der als Changthang (tibetisch für „nördliche Ebene(n)“) bezeichneten alpinen Steppen. Der Grund für die Trockenheit liegt vor allem darin, dass der Himalaya das Hochland nach Süden hin von den indischen Monsunregen abschirmt und im Inneren kontinentales Klima vorherrscht.

Umschlossen wird Tibet von den Gebirgen des Himalaya im Süden, den osttibetisch-chinesischen Randketten im Osten (Min Shan, Minya Konka, Hengduan Shan), dem Karakorum im Westen und dem Kunlun Shan im Norden, aber auch im Inneren wird es von zahlreichen Gebirgsriegeln durchzogen. Tibet grenzt von Westen nach Osten an die indischen Bundesstaaten Jammu und Kashmir, Himachal Pradesh, Uttarakhand, Sikkim und Assam (nach chinesischer Auffassung) bzw. Arunachal Pradesh (nach indischer Auffassung und aktueller politischer Grenzen), sowie an die Länder Nepal, Bhutan und Myanmar (Birma), mit einer Gesamtlänge der Grenze zu diesen drei Ländern von knapp 4000 km.

Klima

In Tibet herrscht Hochlandklima mit großen Tagestemperaturschwankungen und viel Sonnenschein. Auch sind die Temperaturunterschiede zwischen dem Süden Tibets und dem Norden beträchtlich.

Das angenehmste Klima ist in den tieferen Lagen des Südostens Tibets. Dort liegen auch die Städte Lhasa, Gyangzê und Xigazê. Lhasa hat eine Durchschnittstemperatur von 8 Grad Celsius, Xigazê von 6,5 Grad während nach Norden hin das tibetische Plateau auf über 4500m Höhe ansteigt und in der nördlichen Hälfte Tibets ist die jährliche Durchschnittstemperatur unter 0 Grad (Permafrostgebiet).

Die meisten Bewohner Tibets leben im Gebiet zwischen Lhasa und Xigazê sowie am Ostrand des tibetischen Hochlands während der Norden, der Zentralbereich wie auch der Westen Tibets weitestgehend unbewohnbar sind.

Geschichte Tibets

Tibetische Monarchie

Zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert war Tibet ein starkes Reich. Nach der Schwächung der Position der tibetischen Könige im 10. Jahrhundert bildete sich die prägende Form der tibetischen Gesellschaft aus. Das Land war in drei unterschiedliche Besitzformen unterteilt, freier Grundbesitz, in Ländereien der adligen Familien, und Ländereien unter der Verwaltung verschiedener buddhistischer Klöster. Diese Form bestand bis in die 1950er, wobei zu diesem Zeitpunkt mehr als 700.000 der 1.25 Millionen starken Bevölkerung als vom Adel oder den Klöstern abhängige Bauern tätig waren.

Im Jahre 1240 wurde Tibet durch den mongolischen Khan Güyük Khan erobert und in das Reich eingegliedert. Köden, der jüngere Bruder Güyük Khans wurde 1247 zum vorübergehenden Gouverneur der eroberten Tibet-Region ernannt. Mitte des 13.Jhdt. bis Mitte des 14.Jhdt. wurden Angehörige der Sakya - Schule des tibetischen Buddhismus von den mongolischen Khans als Vizekönige eingesetzt [4]. Es folgten Zwischenregierungen, mit drei Herrschafts-Dynastien. Während der letzten Invasion der Mongolen am Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die jüngste der vier religiösen Linien, die der Dalai Lamas, zur offiziellen Regierung erklärt.

Im frühen 18. Jahrhundert etablierte China das Recht bevollmächtigte Regierungsvertreter, so genannte Amban, in Lhasa zu stationieren. Als die Tibeter im Jahr 1750 gegen China rebellierten und den Regierungsvertreter töteten, reagierte China darauf mit dem Einmarsch seiner Truppen und der Einsetzung eines neuen Vertreters. Die tibetische Regierung führte jedoch wie zuvor ihre Arbeit fort.

Während des 19. Jahrhunderts lebten die Menschen in einem feudalen System unter den Lamas. Die großen Klöster besaßen den Hauptanteil des Landes und monopolisierten das Bildungssystem sowie die meisten wirtschaftlichen Aktivitäten und zogen Abgaben ein. Ein Handel mit dem Ausland gab es bis auf ein paar Ausnahmen mit Indien, Turkestan und China nicht. Der Dalai Lama wurde als das Oberhaupt angesehen, aber sein Einfluss schwankte mit seinen persönlichen Fähigkeiten. Durch das System der Reinkarnation gab es lange Phasen, in denen der Dalai Lama zu jung war, um sein Amt auszuführen. In dieser Zeit wurde der Panchen Lama als effektive Führung des Landes angesehen.

Britische Einflussnahme

Während der Phase des Great Game erneuerten die Briten ihr Interesse an Tibet, da sie eine Inbesitznahme Tibets durch Russland befürchteten, das seinen Einfluss nördlich und westlich von Tibet ausweitete. Das Drängen auf ein Abkommen mit England wurde jedoch von der tibetischen und der chinesischen Regierung abgelehnt. Als Antwort erreichte 1904 eine britische Expedition unter der Leitung von Francis Younghusband nach kurzen Kämpfen mit der schlecht ausgestatteten tibetischen Armee die Stadt Lhasa. Hinzugefügt werden muss noch, das Lhasa sehr schwer zu erreichen war, und die Tibeter sehr misstrauisch gegenüber Fremden waren.

Nach der Flucht des 13. Dalai Lama in die Mongolei erwirkten die Briten mit den verbleibenden tibetischen Vertretern ein Abkommen, in dem die Öffnung der Grenze und der Handel zu Britisch-Indien begünstigt wurden. Weiterhin wurde festgelegt, dass Tibet nicht ohne Einverständnis der Briten in Verhandlungen mit anderen Ländern treten durfte. Ein Abkommen mit China 1906 wiederholte diese Bedingungen, was Tibet de facto zu einem Protektorat der Briten machte. Eine Einmischung in innere Angelegenheiten fand jedoch nicht statt.

Im Jahr 1907 stellte ein Abkommen zwischen England, China und Russland die Suzeränität Chinas fest. 1910 schickten die Chinesen eine eigene militärische Expedition, um diesen Anspruch zu festigen. Der Dalai Lama floh erneut, diesmal nach Indien. Aufgrund der Revolution, dem Sturz der Qing-Dynastie und dem damit einhergehenden Ende des Kaisertums in China im Jahr 1911, verließen die chinesischen Truppen Tibet. Im März 1912 zwangen tibetische Verbände die letzten Truppen zum Rückzug. Der Dalai Lama kehrte 1912 zurück und zog 1913 in Lhasa ein. Nur 22 Tage später erklärte er in einer feierlichen Proklamation die förmliche Unabhängigkeit Tibets.[5] Hierbei wurden auch die äußeren Symbole wie Flagge und Hymne festgelegt.

Während der 1920er und 1930er war China durch Bürgerkriege gespalten und durch den Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg abgelenkt, gab aber nie den Anspruch auf Tibet auf und unternahm gelegentliche Versuche diesen durchzusetzen. In der Regierungszeit des 13. Dalai Lama hatte Peking jedoch keine Repräsentanten in dessen Territorien, schickte aber nach dessen Tod eine Kondolenz-Mission nach Lhasa, angeführt von General Huang Musong.

Chinesische Okkupation

Nach der Machtübernahme der Kommunistischen Partei Chinas unter Führung von Mao Zedong im Oktober 1949 erwachte der Anspruch auf Tibet erneut. Im Jahr 1950 erreichte die Volksbefreiungsarmee das tibetische Gebiet Chamdo, wo sie nur auf minimalen Widerstand durch die schlecht ausgerüstete tibetische Armee traf. Im Jahr 1951, unter dem militärischen Druck der Volksbefreiungsarmee, unterzeichneten Repräsentanten des 14. Dalai Lama (Tenzin Gyatso) und Chinas in Peking das 17-Punkte-Abkommen zur Bestätigung der Souveränität Chinas über Tibet. Das Abkommen wurde einige Monate später von der Regierung in Tibet bestätigt.

Zu diesem Zeitpunkt unternahm die chinesische Regierung keine Versuche, das soziale oder religiöse System in dem neu geschaffenen Autonomen Gebiet Tibet zu verändern, jedoch wurde das östliche Kham und Amdo wie jede andere chinesische Provinz behandelt. Die dort sofort umgesetzte Landreform erzeugte erste Unzufriedenheit in der Bevölkerung.

In den 1950er kamen in diesen Gebieten größere Unruhen auf, die sich letztendlich bis ins westliche Kham und Ü-Tsang ausweiteten. 1959, zur Zeit des Großen Sprungs nach vorn in China, behandelte die chinesische Führung den mittlerweile erwachsenen Dalai Lama mit offener Pietätlosigkeit. In einigen Teilen Tibets versuchte die Kommunistische Partei wie im restlichen China Volkskommunen zu errichten. Diese Ereignisse führten zu Unruhen in Lhasa, die in einer Rebellion mündeten.

Der tibetische Widerstand gipfelte in einem Volksaufstand am 10. März 1959 in Lhasa. Nach dem Beschuss des Norbulingka durch chinesische Truppen am 17. März 1959 floh der dort verweilende Dalai Lama nach Indien. Zwei Tage später brachen Kämpfe in der Stadt aus, der Volksaufstand wurde am 21. März brutal niedergeschlagen. Bei den Kämpfen starben laut exiltibetischer Angaben zehntausende Tibeter.

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Inhalt:

Vorwort

Reisetipps:

Tibet overland (mit Eisenbahn, Klosterfest und Everest BC!)

Chinas Seidenstraße

Westtibet mit Kailas (mit oder ohne Umrundung) zum Saga Dawa Fest

Destination:
Tibet


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