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Fred Vnoucek

Ferne Welten, fremde Kulturen, einzigartige Naturerlebnisse - Joe Far Tours bietet wie gewohnt fantastische Reisen in die ganze Welt.

In den wilden Süden Äthiopiens reist Dr. Johannes Reinisch zu zwei Terminen (Oktober 2015 und Februar 2016). Die dort beheimateten Stämme westlich und östlich des Omo-Flusses sind Ziel dieser Expeditions-Reise.

Lena Vnoucek erforscht im Februar 2016 Südafrika zur besten Reisezeit. Im Land am unteren Zipfel des „Schwarzen Kontinents“ liegen wunderbare Safarierlebnisse ganz nahe bei kolonialer Kap-Romantik und multi-kulti-feeling der Mutterstadt.

Der Mittlere Westen der USA steht im Mai 2016 auf dem Programm. Die facettenreiche Landschaft des „Cowboy-Country“ und natürlich der Yellowstone Nationalpark sind Bestandteile dieser Reise.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Joe Far Tours Reiseteam

Reisetipp

Reisetipp der Woche:

Südäthiopien: West- und Ost-Omo (Kombi mit Danakil-Reise möglich)

ÄTHIOPIENs wilder Süden

zur Biografie von Dr. Johannes Reinisch Termin: 01.02. - 19.02.2016
Reiseleitung: Dr. Johannes Reinisch
Pauschalpreis: ab 4.190€
(-30 € Bonus bei Online-Anmeldung!)

Das südliche Äthiopien vermittelt einzigartige Landschaftsimpressionen: die Seenkette des Grabenbruchs, Vulkane und Tafelberge. Ähnlich faszinierend sind die ursprünglichen Stämme, die in solcher Vielfalt nur im Süden des Landes erlebbar sind. So verschieden die Stämme sind, so unterschiedlich sind ihre Lebensformen, allen gemeinsam ist der Omo-Fluss als ihre  „Lebensader“. 1980 wurde das Omo-Gebiet zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.

Nach einigen privaten Erkundungsreisen bietet JOE FAR TOURS nun zum ersten Mal die Möglichkeit, konzentriert die Unterschiedlichkeit der verschiedenen Ethnien westlich und östlich des Omo in einer Expeditionsreise zu erkunden.

Noch bildet der Omo die natürliche Grenze, wodurch die Stämme in ihren angestammten Gebieten leben und oft nur schwierig zu erreichen sind, was eine hochinteressante Herausforderung für diese Tour bedeutet. Die gesamte Reise im Süden wird in geländegängigen Allrad-Fahrzeugen durchgeführt. In Lodges, einfachen Hotels und Zelt-Camps muss auf den gewohnten europäischen Komfort verzichtet werden, dafür erlebt man die verschiedenen Ethnien ganz unmittelbar.

Eine gute allgemeine Konstitution, Teamgeist und eine kameradschaftliche Einstellung, aber auch Flexibilität und Toleranz aller Reiseteilnehmer sind Voraussetzung für das optimale Gelingen der Reise. Unvorhergesehene Programmänderungen, Umwege und „Pannen“ aufgrund von Wetter- und Straßenverhältnissen müssen in Kauf genommen werden.

zur Reise

Reisetipp

Reisetipp der Woche:

Südafrika einmal anders ...

... zur besten Reisezeit

Eine Reise für Liebhaber der Natur und wilder Tiere genauso wie für Genießer wunderschöner Landschaften.

Alle Highlights Südafrikas und Königreichs Swasiland sind hier in einer Reise vereint!

Unbedingt hervorzuheben sind die perfekt gelegenen Unterkünfte für eine optimale Routenführung, und in zwei privaten Game Resorts sind alle Game Drives und Vollpension inkludiert!

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Reisetipp

Reisetipp der Woche:

Yellowstone spezial mit mittlerem Westen

JOE FAR Reiseleitung Termin: 26.05. - 05.06.2016
Reiseleitung: JOE FAR Reiseleitung
Pauschalpreis: ab 2.990€
(-30 € Bonus bei Online-Anmeldung!)

Das vorliegende Programm beschäftigt sich mit dem Mittleren Westen der Vereinigten Staaten und beinhaltet als Höhe- und Schwerpunkt den Yellowstone Nationalpark.

Vergleichen Sie selbst, vor Ihnen liegt das optimale und ausführliche Programm, veranstaltet vom Spezialisten für Natur- und Erlebnisreisen und geführt von einem ausgewiesenen Fachmann. Fünf Tage im Nationalpark sprechen für sich selbst. Die Reisezeit ist perfekt für das Erleben und Fotografieren von wilden Tieren, vor allem Bären. Im Sommer ziehen sich vor allem die Grizzlies in ‚höhere Gefilde’ zurück, wo sie kaum aufzufinden sind. Die Reise führt von Denver zu weiteren Höhepunkten des Mittleren Westens, wie z.B. zum Mt. Rushmore, den „Black Hills“, zum Devil’s Tower sowie ins „Cowboy Country“ Wyoming.

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Destinations-Tipp

Destination der Woche:

Äthiopien

Äthiopien ist das zehntgrößte Land in Afrika und grenzt an Eritrea, den Sudan, Kenia, Somalia und Dschibuti.

Klima

Die klimatischen Unterschiede innerhalb von Äthiopien sind in erster Linie durch die Höhe bedingt (heiß in den Tiefebenen, relativ kühl im Hochland) Man kann drei Klimazonen unterscheiden: die tropisch-heißen Gebiete bis 1.800 m, die warm-gemäßigte Zone von 1.800 bis 2.500 m sowie die kühle Zone über 2.500 m. In der Hauptstadt Addis Abeba, die auf ca. 2.400 m Höhe liegt, liegt die durchschnittliche Tagestemperatur mittags zwischen 8 und 24 °C. In der tropisch-heißen Zone (Qolla) ist es durchschnittlich 27 Grad warm bei einer jährlichen Regenmenge unter 500 mm Niederschlag. Die warm-gemäßigte Zone (Woyna Dega) ist 22 Grad warm bei 500 bis 1.500 mm Niederschlag pro Jahr. Im Berggebiet (Dega, über 2.500 m) werden nur 16 Grad gemessen und die Regenmenge steigt bis 1.800 mm Niederschlag. Die Hauptregenzeit ist zwischen Mitte Juni und September, eine kleine Regenzeit gibt es zwischen Februar und März.

Bevölkerung

Äthiopien ist ein Vielvölkerstaat. Die Bevölkerung setzt sich aus ungefähr 80 ethnischen Gruppen zusammen, die zwischen mehreren Millionen und nur wenigen Hundert Menschen umfassen können. Obwohl geographisch dem südlich der Sahara gelegenen Afrika zugerechnet, ist das Land in seiner historischen und kulturellen Entwicklung stark von Einflüssen aus dem Nahen Osten geprägt.

Ethnien

Im 20. Jahrhundert galten die Amharen als Staatsvolk. Obwohl sie nur zwischen 20 und 30 % der Bevölkerung stellen, hat sich Amharisch als Landessprache durchgesetzt und wird zumindest von der Stadtbevölkerung des gesamten Landes im täglichen Umgang benutzt. Zusammen mit den Tigray, die ca. 10 % der äthiopischen Bevölkerung ausmachen, siedelten sie traditionell als Bauern in den nördlichen Hochländern, dem Kernland des historischen äthiopischen Kaiserreichs. Amharen und Tigray können unter dem äthio-semitischen Begriff Habesha ('Abessinier') zusammengefasst werden. Zum überwiegenden Teil sind sie Anhänger der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche. Die Hälfte der Bevölkerung sind Muslime, jedoch wird der Alltag von der äthiopisch orthodoxen Kirche geprägt. Eine kleine Minderheit sind Protestanten und Katholiken, die Minderheit jüdischen Glaubens (Falascha) ist mittlerweile fast komplett nach Israel ausgewandert.

Ein Speerträger aus Tigre (um 1845)Die zahlenmäßig größte Ethnie bilden allerdings die Oromo, was auf Oromiffa ‚die Starken‘ bedeutet. Die Oromiffa ist eine Kuschitische Sprache. Früher waren die Oromo und andere kuschitische und omotische Völker vor allem unter der Bezeichnung Galla bekannt, was auf amharisch ‚Heimatsuchende‘ bedeutet. Galla gilt heute als abwertend und sollte vermieden werden. Sie stellen über 40 % der Bevölkerung Äthiopiens und hängen oft dem Islam, aber auch der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche an. Ihr Siedlungsgebiet erstreckt sich über den Süden, Osten und Westen des Landes.

Sprachen

In Äthiopien werden über 80 Sprachen gesprochen. Die Amtssprache auf der Bundesebene ist Amharisch, das zum (süd-)semitischen Zweig des Afroasiatischen gehört und als Muttersprache von etwa 17 Mio. Menschen gesprochen wird, als Zweitsprache von weiteren 4 Mio. Äthiopiern. Das kuschitische Oromo ist mit 24-25 Mio. Sprechern die Sprache mit den meisten Sprechern. Allerdings ist die Sprecherzahl einzelner Sprachen oft ein Politikum und Angaben dazu daher mit Vorsicht zu genießen. Englisch ist Bildungssprache und wird in den Oberschulen als Unterrichtssprache verwendet. In einzelnen Bundesstaaten, deren Grenzen entlang Sprachgrenzen gezogen wurden, werden in Grundschulen und in örtlichen Verwaltungen regionale Sprachen wie Oromo, Harari, Somali, Afar, Kafficho u. a. aber auch Amharisch verwendet.

Geschichte

Das östliche Afrika wird von der überwiegenden Mehrheit aller Paläanthropologen als die Wiege der Menschheit bezeichnet. Lange bevor es Schrift gab oder eine Überlieferung, auf die wir uns heute beziehen können, gab es auf dem Gebiet des heutigen Äthiopiens Menschen und Vormenschen. Zahlreiche Überreste solcher Vormenschen wurden in Äthiopien gefunden.

Als eines der bedeutenden „Weltreiche“ (so der Prophet Mani) in der Zeit der Spätantike gilt das nordäthiopische Reich von Axum (auch Aksum), das eines der ersten christlichen Königreiche der Welt war. Es beherrschte allerdings nur kurzzeitig auch Teile der südlichen arabischen Halbinsel und des Nordsudans, nicht aber Teile des heutigen Südäthiopien. Wie lange auch Teile des heutigen Sudan südlich von Atbara unter axumitischer Herrschaft standen, ist umstritten; wahrscheinlich beschränkte sich diese kurzzeitig im 4. Jahrhundert etablierte Herrschaft auf zeitweilige Tributzahlungen. Mit der Ausdehnung des Islam im 7. Jahrhundert wurde die äthiopische Christenheit vollständig vom Einfluss der europäischen Kirche abgeschnitten.

Die Portugiesen traten 1493 zum ersten Mal mit Äthiopien in Kontakt, überwiegend, um ihre Herrschaft im Indischen Ozean zu festigen und den katholischen Glauben zu verbreiten. Ihre Strategie einer Bekehrung des gesamten Landes scheiterte jedoch ebenso wie 1543 der Eroberungsversuch muslimischer Völker (Sultanat Adal) mit türkisch-osmanischer Hilfe.

Im Zuge des Kolonialismus hatte sich Äthiopien immer wieder der Einflussnahme europäischer Mächte zu erwehren, zunächst unter Kaiser Tewodros der Britischen Äthiopienexpedition von 1868, dann am Ende des 19. Jahrhunderts des Einflusses der Italiener und ihrer Kolonie Eritrea. Trotz der technisch überlegenen, modernen Waffen der italienischen Armee schlugen die Äthiopier 1896 unter Kaiser Menelik II. die italienischen Invasoren zurück (Schlacht von Adua). Dieses Ergebnis gilt bis in die Gegenwart als wichtiger Sieg einer afrikanischen gegen eine europäische Armee und wurde in der Folgezeit fester Bestandteil des äthiopischen Nationalbewusstseins.

Auf die Sicherung der Unabhängigkeit folgte die Eroberung im Süden des heutigen Staatsgebietes. Diese neueroberten Gebieten fallen unter ein archaisch-feudales System der Landnahme. 1935 kam es zu einem weiteren italienischen Angriff unter Mussolini (Italienisch-Äthiopischer Krieg bis 1936). Nur mit massivem Einsatz von Giftgas auch gegen die Zivilbevölkerung, gegen Krankenhäuser usw. gelang es den Italienern, bis zur Hauptstadt Addis Abeba vorzustoßen. Obwohl die italienische Armee die Oberschicht des Landes mit Massenerschießungen zu vernichten versuchte, gelang es ihr zu keinem Zeitpunkt, das ganze Land zu kontrollieren. Kaiser Haile Selassie wurde vorübergehend vertrieben, kehrte aber 1941 mit britischer Hilfe zurück. Insgesamt fielen dem völkermordartigen Vorgehen der Italiener rund 700.000 Äthiopier zum Opfer, das waren knapp zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. Während ihrer kurzen Herrschaft in Äthiopien führten die Italiener ein System der Rassentrennung ein, das in der Folge von Südafrika unter der Bezeichnung Apartheid übernommen wurde. Anfang der 1970er Jahre geriet das Kaiserreich in eine schwere Krise. Die verarmten Bauern litten unter den Abgaben an die Großgrundbesitzer, das aufstrebende Bürgertum Addis Abebas sah sich in seinen politischen Entfaltungsmöglichkeiten eingeengt. Die Inflation in Folge der Dürrekatastrophe von 1973 und der Ölkrise löste in Äthiopien Massendemonstrationen von Studenten und Streikwellen aus. Schließlich revoltierten zu Beginn des Jahres 1974 ebenfalls Teile der äthiopischen Armee. Kaiser Haile Selassie wurde am 12. September 1974 gestürzt. Das Militär bemächtigte sich schnell der Revolution, ein Militärverwaltungsrat übernahm unter Führung von Major Mengistu Haile Mariam die Macht. 1975 wurde die Monarchie abgeschafft und das Land zu einer sozialistischen Volksrepublik.

Es folgten bald militärische Auseinandersetzungen mit den Nachbarstaaten. So wurde 1977/1978 mit Unterstützung der Sowjetunion und Kubas eine Invasion des von den USA unterstützten Somalia abgewehrt. Aufgrund der übermäßigen Repression gegen die Zivilbevölkerung erhielten eritreische Separatisten immer mehr Zuspruch.

1984 gelangte Äthiopien durch eine Reportage des BBC-Fernsehens in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Über Jahre ausbleibende Niederschläge in der Sahelzone führten in zwanzig afrikanischen Ländern zu Missernten und Hungersnöten. Auch wegen des anhaltenden Bürgerkrieges und der Einführung des Kommunismus durch Mengistu Haile Mariam war Äthiopien am schlimmsten von dieser Katastrophe betroffen. Die Hungersnot in Äthiopien 1984–1985 forderte insgesamt etwa eine Million Opfer.

1991 kollabierte das Regime schließlich. Unter der neuen Interimsregierung Meles Zenawis erlangte Eritrea im Mai 1993 nach fast dreißig Jahren Krieg die Unabhängigkeit. Grenzstreitigkeiten und vermutlich auch ökonomische Zwiste führten 1998 jedoch erneut zum Krieg der beiden Länder. Nach Bombardements der äthiopischen Luftwaffe auf die eritreische Hauptstadt Asmara und einer Invasion äthiopischer Bodentruppen zogen sich die äthiopischen Bodentruppen kurz vor Asmara stehend zurück. Somit ging aus dem Krieg keine Partei siegreich hervor. Der Konflikt wurde durch den Friedensvertrag von Algier im Dezember 2000 beendet, dem zufolge die Blauhelm-Soldaten der United Nations Mission in Ethiopia and Eritrea den (fragilen) Frieden überwachen. Am 13. April 2002 gab die unabhängige Grenzkommission eine endgültige Empfehlung zur Beilegung der Streitigkeiten ab. Ein Jahr nach der Bekanntmachung lehnte Äthiopien diese jedoch mit der Begründung ab, die Stadt Badme, die auslösender Streitpunkt des Krieges gewesen war, solle anders als von der Kommission vorgeschlagen auch weiterhin zu Äthiopien gehören. Seitdem herrscht zwischen beiden Kriegsparteien ein unruhiger Frieden, der sich jederzeit wieder in einen Krieg verwandeln kann.

Fotoalben:

Zum Fotoalbum: Yellowstone und der Mittlere Westen

Yellowstone und der Mittlere Westen

Zum Fotoalbum: Äthiopien intensiv mit Timkat-Fest in Lalibela

Äthiopien intensiv mit Timkat-Fest in Lalibela

Zum Fotoalbum: Süd-Äthiopien

Süd-Äthiopien

Inhalt:

Vorwort

Reisetipps:

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Yellowstone spezial mit mittlerem Westen

Destination:
Äthiopien


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