Termin:
26.09. - 11.10.2012
Reiseleiter:
Markus Pfeffer
Ebenso vielfältig und abwechslungsreich wie die Landschaften ist auch die Geschichte Namibias. Die ersten Bewohner waren die San (Buschmänner), Jäger und Sammler, die auf den weiten und sonnenüberstrahlten Flächen gejagt und gelebt haben. Ihnen folgten die Hottentotten im Süden sowie im Norden des Landes die Wambo und Herero. Auf ihrer Suche nach einer Seeroute in den fernen Osten, waren portugiesische Seefahrer die ersten Europäer, die hier an Land gingen. Die ersten europäischen Siedler waren überwiegend deutsche Missionare, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts Missionsstationen aufbauten. Im Jahre 1884 gelang es dem Hamburger Händler, Adolf Lüderitz, die Küstenlinie Namibias zu annektieren. Als erstes Ziel wollte die deutsche Regierung neue Gesetze einführen und somit staatliche Ordnung schaffen. Je mehr diese koloniale Gemeinschaft jedoch wuchs, desto mehr misstrauten die Herero und Nama dieser Entwicklung und sahen diese als direkte Bedrohung ihrer Freiheit an. In den folgenden Jahren gab es mehrere Aufstände, wobei das Hererovolk durch die Kämpfe auf 15000 Menschen reduziert wurde.
Eine besonders interessante und erlebnisreiche Möglichkeit, alle Schönheiten des Landes zu besuchen, ist die Kombination von Hotelaufenthalten mit Camping. Mit komplett ausgerüsteten Geländewagen eröffnet sich die Möglichkeit, die Himbas im Kaokoland und das interessante Caprivi im äußersten Nordosten Namibias zu besuchen. Dort wo es die Infrastruktur nicht anders erlaubt wird in Zelten an ausgewählten Plätzen übernachtet (Duschen und WC vorhanden), der größte Teil der Reise jedoch in landestypischen Unterkünften, Hotels, Lodges oder Guesthouses (mit Dusche/WC). Diese Reiseart beinhaltet überwiegend frühes Aufstehen, eine kameradschaftliche Einstellung trägt mit Sicherheit zu einer gelungenen Reise bei.
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